Viele Autobatterien machen im Winter schlapp und oft hilft dann nur noch ein Ladegerät.
Wer oft auf Kurzstrecken unterwegs ist, oder ein Cabrio oder einen Oldtimer längere Zeit in der Garage stehen lässt, benötigt einen Batterielader. Gut gepflegte Autobatterien halten länger. Die Prüforganisation GTÜ hat mehrere intelligente Ladegeräte getestet und herausgefunden, dass nicht alle Geräte halten was sie versprechen.
Dem Test stellen mussten sich acht Geräte im Preissegment zwischen 30 und 100 Euro. Die Bestnote „sehr empfehlenswert“ wurde dabei nur ein einziges mal vergeben. Das Modell CTEK Multi XS 4003 bot die besten Leistungen bei Bedienung, Funktion und Sicherheit und ist somit verdient Testsieger. Das Gerät Pro User DFC 530 erhielt die Note „empfehlenswert“. Des Weiteren kamen die Tester dreimal zum Ergebnis „bedingt empfehlenswert“, zweimal zu „nicht empfehlenswert“ und einmal wurde die Note „mangelhaft“ verteilt.
Den Verbrauchern raten die Tester, sich vor dem Kauf zuerst einen allgemeinen Qualitätseindruck zu verschaffen. Dieser ist immer überzeugend. Zudem sollte man darauf achten, dass die Batterie beim Aufladen nicht vom Bordnetz getrennt werden muss. Moderne Autos verlieren sonst die gespeicherten Codes und Nutzereinstellungen von Radio, Navi und Sitzverstellung. Wenn eine Batterie überhaupt ausgebaut werden sollte, dann nur bei Oldtimern.
Es ist ebenfalls sinnvoll, sich ein Gerät mit Batterie-Auffrischungs-Modus zu beschaffen. Dieser Modus hilft, stark entladene Batterien wieder zur vollen Leistungsfähigkeit zu bewegen. Besitzer von Oldtimern und Motorrädern sollten zu Geräten mit pulsender Erhaltungsladung greifen, da diese bei langen Standzeiten, wie zum Beispiel im Winter, das Abfallen der Spannung unter 12,8 Volt verhindert.
